Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 2026-06-29
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen mgSolutions e.U., Inhaber Markus Grobbauer (nachfolgend „Auftragnehmer“), und dem jeweiligen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).
Leistungen umfassen insbesondere Konzeption und Entwicklung von Websites, Webanwendungen und Apps, Hosting, Online Marketing, Suchmaschinenoptimierung (SEO/GEO/AEO)
Der Auftraggeber bestätigt mit Auftragserteilung, dass er als Unternehmer im Sinne des Unternehmensgesetzbuches (UGB) handelt und der Vertrag keinem Verbrauchergeschäft im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) zuzurechnen ist. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer diesen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
Im Zweifel gehen individuelle Angebote, Projektpläne und schriftliche Vereinbarungen den AGB vor.
2. Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet.
Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung, Unterzeichnung eines Angebots oder Beginn der Leistungserbringung mit Wissen beider Parteien zustande. Mit Vertragsschluss werden diese AGB Vertragsbestandteil, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.
3. Leistungsumfang
Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, Projektplan oder Vertrag. Nicht ausdrücklich genannte Leistungen (z. B. umfangreiche Content-Erstellung, laufende Werbebudgets, App-Store-Gebühren, Stockfotos oder Lizenzen Dritter) sind nicht enthalten, sofern nicht anders vereinbart.
Änderungswünsche nach Vertragsschluss bedürfen der schriftlichen Vereinbarung; Mehraufwand wird gesondert vergütet, sofern nicht anders vereinbart.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Texte, Bilder, Freigaben, Zugänge und Entscheidungen rechtzeitig bereit. Er ist für die Rechtmäßigkeit und Berechtigung der bereitgestellten Inhalte verantwortlich.
Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung verlängern Fristen angemessen und können zu Mehrkosten führen.
5. Einsatz von Subunternehmern
Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erbringung vereinbarter Leistungen qualifizierte Subunternehmer und Freelancer einzusetzen. Die Vertragsabwicklung (Angebot, Rechnung, Projektkommunikation) erfolgt weiterhin über den Auftragnehmer.
Der Auftragnehmer bleibt gegenüber dem Auftraggeber für die ordnungsgemäße Gesamtleistung verantwortlich. Subunternehmer werden vertraglich zur Vertraulichkeit und, soweit personenbezogene Daten verarbeitet werden, zur Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben verpflichtet.
Auf Wunsch des Auftraggebers werden eingesetzte Subunternehmer vor Projektbeginn bekannt gegeben, sofern dies dem Projektablauf nicht widerspricht.
6. Vergütung und Zahlung
Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig, sofern nicht anders vereinbart. Teilrechnungen, Anzahlungen oder Meilensteinzahlungen sind zulässig, wenn sie im Angebot ausgewiesen sind.
Werbebudgets für Plattformen (z. B. Google, Meta, LinkedIn) werden, sofern vereinbart, vom Auftraggeber direkt oder als durchlaufender Posten getrennt von der Agenturvergütung abgerechnet.
7. Abnahme und Mängelrüge
Nach Fertigstellung der vereinbarten Leistungen wird der Auftraggeber zur Abnahme aufgefordert. Die Abnahme gilt als erteilt, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe wesentliche Mängel schriftlich rügt.
Mängel sind unverzüglich schriftlich mit nachvollziehbarer Beschreibung zu rügen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Mängel nachzubessern.
8. Gewährleistung
Der Auftragnehmer erbringt Leistungen nach dem Stand der Technik und den vereinbarten Spezifikationen.
Bei Unternehmergeschäften beträgt die Gewährleistungsfrist für Mängel an Werkleistungen, soweit gesetzlich zulässig, sechs Monate ab Abnahme bzw. Übergabe. Gesetzliche Rechte des Auftraggebers als Verbraucher bleiben im Verbrauchergeschäft unberührt.
9. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und der Höhe nach begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Datenverluste über die genannten Grenzen hinaus ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
10. Keine Erfolgsgarantie bei Marketing und SEO
Leistungen im Bereich Online Marketing, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Generative Engine Optimization (GEO) und vergleichbare Sichtbarkeitsmaßnahmen dienen der bestmöglichen fachlichen Umsetzung nach dem Stand der Technik. Ein bestimmter Ranking-, Reichweiten-, Lead- oder Umsatzerfolg wird nicht garantiert.
Algorithmen von Suchmaschinen, Werbeplattformen und KI-Systemen liegen außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers.
11. Urheber- und Nutzungsrechte
An Arbeitsergebnissen, die speziell für den Auftraggeber erstellt werden, erhält der Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung die im Angebot vereinbarten Nutzungsrechte.
Open-Source-Komponenten, Frameworks, Stockmaterialien, Schriftarten und Lizenzen Dritter unterliegen den jeweiligen Lizenzbedingungen der Rechteinhaber und können von den übertragenen Rechten ausgenommen sein.
Vorbehaltlich anderslautender Vereinbarung darf der Auftragnehmer allgemeines Know-how, Methoden und nicht kundenspezifische Bausteine weiterverwenden.
12. Hosting und laufende Dienste
Sofern Hosting, Wartung oder Betreuung vereinbart sind, ergeben sich Umfang, Verfügbarkeit, Backups und Support aus dem jeweiligen Angebot oder Servicevertrag.
Der Auftraggeber ist für rechtmäßige Inhalte auf bereitgestellten Systemen verantwortlich. Kündigungsfristen und Übergabe von Zugängen und Daten bei Vertragsende werden individuell vereinbart.
13. Datenschutz
Soweit der Auftragnehmer im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten verarbeitet, wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen, sofern dies gesetzlich erforderlich ist.
Die Datenschutzhinweise des Auftragnehmers für die eigene Website finden sich unter /datenschutz.
14. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nur für die Vertragsdurchführung zu verwenden.
15. Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt, die die Leistungserbringung vorübergehend unmöglich machen, befreien für die Dauer und im Umfang ihrer Wirkung von der Leistungspflicht.
16. Schlussbestimmungen
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand für Unternehmer im Sinne des UGB ist, soweit zulässig, der Sitz des Auftragnehmers in Lafnitz, Steiermark.
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Hinweis: Diese AGB ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Für besondere Vertragskonstellationen wird die Abstimmung mit einem Rechtsanwalt empfohlen.